Microsoft hebt die wachsende KI-Kluft hervor: Die VAE führen, die USA fallen zurück, und DeepSeek expandiert in Schwellenländern.
In Kürze
Die weltweite Nutzung von KI erreichte Ende 2025 16.3 %. Dies verdeutlicht die Ungleichheit zwischen entwickelten und Entwicklungsländern und unterstreicht den rasanten Aufstieg von DeepSeek in unterversorgten Märkten, der durch die Zugänglichkeit bedingt ist.
Technologieunternehmen Microsoft Eine neue Studie, die die globalen Trends bei der Nutzung künstlicher Intelligenz untersucht, ergab, dass die Akzeptanz in der zweiten Jahreshälfte 2025 weiter zunahm und im Vergleich zur ersten Jahreshälfte um 1.2 % stieg.
Der Bericht ergab, dass weltweit etwa jeder sechste Mensch mittlerweile generative Technologien nutzt. AI-WerkzeugeDies spiegelt die rasante Verbreitung einer Technologie wider, die erst seit Kurzem allgemein verfügbar ist.
Die Ergebnisse deuten jedoch auch auf ein wachsendes Ungleichgewicht bei den Nutzungsraten hin: Im globalen Norden ist das Wachstum fast doppelt so hoch wie im globalen Süden. Laut den Daten nutzen im globalen Norden mittlerweile 24.7 % der Erwerbsbevölkerung generative KI, im globalen Süden sind es hingegen nur 14.1 %.
Länder, die frühzeitig in den Ausbau der digitalen Infrastruktur, die KI-Schulung ihrer Arbeitskräfte und staatliche Förderprogramme investiert haben – darunter die Vereinigten Arabischen Emirate, Singapur, Norwegen, Irland, Frankreich und Spanien –, dominieren weiterhin die globalen Rankings. Die Vereinigten Arabischen Emirate behaupteten Ende 2025 ihre Spitzenposition: 64.0 % der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter nutzen dort KI, ein Anstieg gegenüber 59.4 % zu Jahresbeginn. Damit bauten sie ihren Vorsprung auf mehr als drei Prozentpunkte gegenüber Singapur aus, das mit 60.9 % weiterhin den zweiten Platz belegt.
Die USA rutschen im Ranking der KI-Einführung ab, während Südkorea mit einer koordinierten nationalen Strategie aufholt.
Die Entwicklungen in den USA im zweiten Halbjahr haben gezeigt, dass eine hohe Innovationskraft und Infrastruktur nicht automatisch zu einer breiten öffentlichen Nutzung führen. Obwohl die USA weiterhin führend in der KI-Infrastruktur und der Entwicklung fortschrittlicher Modelle sind, fielen sie im Ranking der KI-Nutzung unter der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter von Platz 23 auf Platz 24 zurück. Die Nutzungsrate liegt bei 28.3 % und damit deutlich hinter kleineren Volkswirtschaften, die aggressivere Digitalisierungs- und KI-Strategien verfolgt haben.
Südkorea entwickelte sich bis Ende des Jahres zu einer der bemerkenswertesten Erfolgsgeschichten und verbesserte sich in der globalen Rangliste um sieben Plätze von Rang 25 auf Rang 18. Dieser Erfolg ist auf koordinierte Regierungsinitiativen, verbesserte Leistung von Spitzenmodellen in koreanischer Sprache und verbraucherorientierte KI-Funktionen zurückzuführen, die breite Akzeptanz in der Bevölkerung fanden. Generative KI-Tools sind mittlerweile in Bildung, Arbeitswelt und öffentlichen Diensten des Landes integriert, und Südkorea zählt zu den führenden Ländern im Bereich KI. ChatGPTdie am schnellsten wachsenden Märkte, was dazu führt OpenAI um ein Büro in Seoul zu gründen.
Die globale Expansion von DeepSeek signalisiert einen Wandel bei der KI-Nutzung und verschärft den Technologiewettbewerb zwischen den USA und China.
Eine weitere wichtige Entwicklung, die die globale KI-Landschaft im Jahr 2025 prägen wird, war die rasante Expansion von DeepSeek, einer Open-Source-KI-Plattform, die in Regionen, die von etablierten Anbietern bisher vernachlässigt wurden, große Akzeptanz fand. Durch die Veröffentlichung seines Modells unter der Open-Source-Lizenz MIT und die Bereitstellung eines kostenlosen Chatbots beseitigte DeepSeek Kosten- und technische Hürden, die den Zugang zu fortschrittlichen KI-Systemen üblicherweise einschränken. Die höchsten Nutzungszahlen wurden in Russland, Iran, Kuba und Belarus beobachtet, parallel zu einem signifikanten Wachstum in Afrika, wo die Verbreitung durch Werbemaßnahmen und Partnerschaften mit Unternehmen wie Huawei gefördert wurde.
Diese Entwicklungen verdeutlichen die zunehmende Konkurrenz zwischen den USA und China, die sich auf die beschleunigte weltweite Einführung ihrer jeweiligen KI-Ökosysteme konzentriert. Der Erfolg von DeepSeek unterstreicht den wachsenden chinesischen Einfluss, insbesondere auf afrikanischen Märkten – ein Trend, der sich laut Analysten bis 2026 weiter verstärken dürfte. Generell spiegelt der Aufstieg der Plattform wider, welch zentrale Rolle die Zugänglichkeit für die weltweite Verbreitung von KI spielt. Dies deutet darauf hin, dass zukünftiges Wachstum von Bevölkerungsgruppen getragen werden könnte, die bisher nur begrenzten Zugang zu neuen Technologien hatten. Die anhaltende Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass Innovationen globale Ungleichheiten abbauen, anstatt sie zu verstärken.
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Über den Autor
Alisa, eine engagierte Journalistin bei der MPost, ist auf Kryptowährungen, Zero-Knowledge-Proofs, Investitionen und den weitreichenden Bereich spezialisiert Web3. Mit einem scharfen Blick für neue Trends und Technologien liefert sie eine umfassende Berichterstattung, um die Leser über die sich ständig weiterentwickelnde Landschaft des digitalen Finanzwesens zu informieren und einzubeziehen.
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