Geschäft Nachrichtenbericht
23. Oktober 2023

Japanische Aufsichtsbehörden untersuchen Google auf mutmaßliche Kartellverstöße bei der mobilen Suche

In Kürze

Japans Aufsichtsbehörde verschärft die behördliche Kontrolle von Google auf mögliche Kartellverstöße im Zusammenhang mit seinen mobilen Suchpraktiken.

Die Untersuchung konzentriert sich auf Vorwürfe von Umsatzbeteiligungsvereinbarungen und der Priorisierung von Google-Diensten auf Android-Geräten, was den globalen Regulierungsdruck auf den Technologieriesen erhöht.

Japanische Aufsichtsbehörden untersuchen Google auf mutmaßliche Kartellverstöße bei der mobilen Suche

Japans Fair-Trade-Kommission hat ins Leben gerufen eine Untersuchung gegen Google, im Besitz von Alphabet, wegen möglicher Verstöße gegen das Kartellrecht im Zusammenhang mit seinen mobilen Suchpraktiken. 

Die Untersuchung erhöht den regulatorischen Druck auf Google, da die Aufsichtsbehörden Behauptungen prüfen, dass der Technologieriese Geschäfte mit Herstellern von Android-Telefonen abgeschlossen habe. Bei diesen Deals geht es um die Aufteilung der Werbeeinnahmen im Gegenzug dafür, dass man keine konkurrierenden Suchmaschinen nutzt und möglicherweise Google-Diensten auf Android-Geräten eine Vorzugsbehandlung gewährt.

Google betonte in seiner Antwort auf die Untersuchung, dass Android eine Open-Source-Plattform sei, die Nutzern die Flexibilität biete, ihre Geräte an ihre Vorlieben anzupassen. 

Die japanische FTC bittet im Rahmen der Untersuchung um Beiträge Dritter. Die Frist für die Einreichung von Beiträgen ist auf den 22. November festgelegt.

Das Android-System des Unternehmens dominiert derzeit den globalen Markt für mobile Betriebssysteme mit einem Marktanteil von etwa 80 %. Diese Prüfung der Android-bezogenen Aktivitäten von Google folgt auf frühere Kartellstrafen, darunter eine Strafe in Höhe von 2018 Milliarden Euro aus dem Jahr 4.34, die von der Europäischen Union wegen der Bevorzugung eigener Dienste auf Android-Geräten verhängt wurde. 

Darüber hinaus hat Google kürzlich gemacht ein letzter Versuch, eine EU-Kartellstrafe in Höhe von 2.42 Milliarden Euro im Zusammenhang mit ihrem Einkaufsdienst aufzuheben. Die Europäische Kommission behauptete, dass Google seine Dienste durch algorithmische Manipulation ungerechtfertigt begünstige. Der Technologieriese argumentierte jedoch, dass die Regulierungsbehörden es versäumt hätten, wettbewerbswidrige Praktiken nachzuweisen, und betonte, dass die Differenzierung zwischen Wettbewerbern ein natürlicher Aspekt des Wettbewerbs sei.

In den Vereinigten Staaten steht Google vor einem Kartellverfahren des Justizministeriums, das wettbewerbswidrige Praktiken im Zusammenhang mit Vereinbarungen mit Herstellern von Mobiltelefonen und Browsern vorwirft, um Google zur Standardsuchmaschine für Verbraucher zu machen.

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Über den Autor

Agne ist eine Journalistin, die über die neuesten Trends und Entwicklungen im Metaversum, in der KI und anderen Bereichen berichtet Web3 Branchen für die Metaverse Post. Ihre Leidenschaft für das Geschichtenerzählen hat sie dazu geführt, zahlreiche Interviews mit Experten auf diesen Gebieten zu führen, immer auf der Suche nach spannenden und fesselnden Geschichten. Agne hat einen Bachelor-Abschluss in Literatur und verfügt über umfangreiche Erfahrung im Schreiben über ein breites Themenspektrum, darunter Reisen, Kunst und Kultur. Sie war außerdem ehrenamtlich als Redakteurin für die Tierrechtsorganisation tätig und half dabei, das Bewusstsein für Tierschutzthemen zu schärfen. Kontaktieren Sie sie unter [E-Mail geschützt] .

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