Die nächste Generation der IsoDDE-Engine von Isomorphic Labs verbessert das KI-gestützte Design komplexer und schwer zu adressierender Moleküle.
In Kürze
IsoDDE wird als KI-Plattform der nächsten Generation vorgestellt, die die computergestützte Wirkstoffforschung voranbringen soll, indem sie die Vorhersagegenauigkeit verbessert, die Zielreichweite erweitert und die Schaffung neuer chemischer Substanzen für komplexe biologische Systeme ermöglicht.
Isomorphe Labore, ein Spin-off von Google DeepMind, hat IsoDDE vorgestellt, das als das fortschrittlichste öffentlich zugängliche KI-System für computergestütztes Wirkstoffdesign (Stand: Februar 2026) beschrieben wird.
Die Plattform versteht sich als vollständige In-silico-Engine, die über den Fokus von AlphaFold 3 auf die Strukturvorhersage hinausgeht und darauf abzielt, mehrere seit langem bestehende Einschränkungen in digitalen Arbeitsabläufen der Arzneimittelentwicklung zu beheben.
Laut dem Unternehmen ist IsoDDE so konzipiert, dass es sich auf unbekannte biologische Systeme übertragen lässt, Bindungsaffinitäten vorhersagt, ohne auf traditionelle physikbasierte Simulationen angewiesen zu sein, versteckte regulatorische Taschen identifiziert und effektiv mit Antikörpern und anderen komplexen Biomolekülen arbeitet.
Isomorphic Labs berichtet, dass IsoDDE in internen Programmen bereits zur Interpretation bisher uncharakterisierter Strukturen, zur Identifizierung experimentell nicht annotierter Bindungstaschen und zur Generierung neuer chemischer Substanzen für schwer zugängliche Zielstrukturen eingesetzt wird. Das System präsentiert sich als einheitliches Computerframework, das die Lücke zwischen Strukturvorhersage und praktischer Wirkstoffentwicklung schließen soll und laut Unternehmen eine höhere Genauigkeit als frühere Deep-Learning- und physikbasierte Ansätze bietet.
Die Entwicklung der Plattform folgt den rasanten Fortschritten im KI-gestützten Molekülmodellieren seit der Veröffentlichung von AlphaFold 3 im Jahr 2024. Obwohl dieses Modell die Vorhersage von Protein-Ligand-Strukturen deutlich verbessert hat, konnte es die Herausforderung, computergestützte Methoden in realen Wirkstoffforschungsprozessen anzuwenden, nicht vollständig lösen. Hierbei müssen die Modelle diverse biochemische Eigenschaften berücksichtigen und auf Systeme außerhalb ihrer Trainingsverteilung extrapolieren. IsoDDE versteht sich als Versuch, diese Lücke zu schließen, indem es eine skalierbare Grundlage bietet, die es ermöglicht, unerforschte Bereiche des biologischen und chemischen Raums zu erkunden.
Isomorphic Labs gibt an, dass IsoDDE bereits in Kooperationen mit führenden Pharmaunternehmen integriert ist. Die Plattform übernimmt dabei computergestütztes Design und Vorhersagen, während die Partner die experimentelle Validierung und klinische Entwicklung durchführen. Das Unternehmen hat zudem seine interne Pipeline kontinuierlich ausgebaut. Zwischen 2025 und 2026 sicherte es sich substanzielle Investitionen, darunter eine Finanzierungsrunde über 600 Millionen US-Dollar im März 2025, und bereitet mehrere firmeneigene Moleküle – vorwiegend im Bereich Onkologie – für den Eintritt in klinische Studien vor.
IsoDDE wird als Computerprogramm der nächsten Generation vorgestellt, das die Vorhersagegenauigkeit verbessern, das Spektrum der angreifbaren Ziele erweitern und den Übergang von der Molekülmodellierung zu experimentell validierten therapeutischen Kandidaten beschleunigen soll.
IsoDDE setzt neue Maßstäbe im KI-gestützten Wirkstoffdesign
IsoDDE wird als bedeutender Fortschritt in Bezug auf Vorhersagegenauigkeit und Funktionsumfang beschrieben und bietet einen detaillierteren Einblick in die molekularen Systeme, die die menschliche Biologie steuern, sowie eine Verbesserung des computergestützten Designs von Verbindungen, die diese beeinflussen sollen.
Im Rahmen laufender Forschungsprogramme bei Isomorphic Labs wird die Plattform Berichten zufolge routinemäßig eingesetzt, um Strukturen zu interpretieren, die bisher nicht charakterisiert wurden, um experimentell nicht identifizierte Taschen aufzudecken und um neue chemische Substanzen zu generieren, die auf anspruchsvolle therapeutische Ziele abzielen.
Das Unternehmen gibt an, dass die Entwicklung mit dem Ziel fortgesetzt wird, die Grenzen des computergestützten Wirkstoffdesigns zu erweitern, mit der Absicht, diese verbesserten Fähigkeiten auf Bereiche der Wirkstoffforschung anzuwenden, die sich in der Vergangenheit als schwierig erwiesen haben.
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Über den Autor
Alisa, eine engagierte Journalistin bei der MPost, ist auf Kryptowährungen, Zero-Knowledge-Proofs, Investitionen und den weitreichenden Bereich spezialisiert Web3. Mit einem scharfen Blick für neue Trends und Technologien liefert sie eine umfassende Berichterstattung, um die Leser über die sich ständig weiterentwickelnde Landschaft des digitalen Finanzwesens zu informieren und einzubeziehen.
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