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May 08, 2026

HSC Asset Management Hongkong: Einblick in Asiens Investitionsneuausrichtung durch die Konvergenz von Kapital-, Krypto- und Privatmärkten

In Kürze

Das Panel des HSC Hong Kong untersucht die Investitionsverlagerungen, Kapitalströme und die Entwicklung von Private Equity in Asien und hebt dabei Chinas Öffnung, Krisenzyklen und den Aufstieg globaler partnerschaftlich orientierter Investitionen hervor.

HSC Asset Management Hongkong: Einblick in Asiens Investitionsneuausrichtung durch die Konvergenz von Kapital-, Krypto- und Privatmärkten

Am 23. April HSC Asset Management In Hongkong kamen Branchenführer zusammen, um die sich wandelnde Landschaft der Kryptowährungen und des institutionellen Finanzwesens zu untersuchen.

Zu den wichtigsten Diskussionen gehörte ein Kamingespräch mit dem Titel „Ein Blick hinter die Kulissen der asiatischen Investitionslandschaft“, in dem die Kräfte untersucht wurden, die die globalen Kapitalmärkte an der Schnittstelle von traditionellem und digitalem Finanzwesen umgestalten.

In diesem Gespräch teilte Allan Liu, Global Chairman von AIC, seine Sichtweise mit Vadim Krekotin, Managing Partner der HSC Asset Group, und bot einen tiefen Einblick in die Entwicklung von Kapitalströmen, Anlagestrategien und Marktstrukturen in Asien und darüber hinaus.

Lehren aus Chinas Öffnung: Vertrauen vor Kapital aufbauen

Das Gespräch begann mit einem Rückblick auf Chinas frühe Reformära. Dabei diente die Karriere eines der Redner als Beispiel, um zu verstehen, wie bedeutende Marktveränderungen ihren Anfang nehmen. Die zentrale These war, dass sinnvolle Kapitalbildung selten allein mit Geld beginnt. Sie beginnt mit Information, Vertrauen und einer glaubwürdigen Erzählung, die es Außenstehenden ermöglicht, an einen unbekannten Markt zu glauben. Anfang der 1980er-Jahre, als ausländische Investoren kaum Daten, keine klaren Gesetze und nur wenig Wissen über chinesische Konsumenten hatten, beschrieb der Redner, wie die Investitionsargumentation Sektor für Sektor durch Recherchen, Berichte und den direkten Austausch mit globalen Unternehmen und Regierungen aufgebaut wurde.

Dieser Ansatz trug dazu bei, Unsicherheit in Überzeugung zu verwandeln. Indem er unabhängige Studien zum chinesischen Investitionsklima veröffentlichte und multinationale Unternehmen nach politischen Erschütterungen zum Weiterhandeln bewegte, argumentierte er, dass die eigentliche Aufgabe nicht nur darin bestehe, Kapital anzuziehen, sondern langfristige Investitionen zu ermöglichen. Die Botschaft lautete: Märkte öffnen sich, wenn Institutionen endlich erkennen, wie sie darin agieren können.

Von ausländischen Investitionen bis hin zu Private Equity

Das Gespräch verlagerte sich anschließend auf die nächste Phase seiner Karriere: die Kapitalbeschaffung für China, anstatt lediglich Unternehmen anzusiedeln. Nachdem er maßgeblich zur Begründung der Logik für ausländische Direktinvestitionen beigetragen hatte, verlagerte er seinen Fokus auf Private Equity, da das Land neben multinationalen Konzernen auch Kapital zur Unterstützung seiner eigenen Unternehmer und inländischen Unternehmen benötigte. Dieser zweite Schritt wurde als ebenso wichtig bezeichnet, da er den Übergang vom Marktzugang zum Marktaufbau markierte.

Er erinnerte sich daran, wie er Anfang der 1990er-Jahre chinesischen Entscheidungsträgern Private Equity als Geschäftsmodell näherbrachte und schließlich zur Gründung des ersten echten Private-Equity-Fonds in China beitrug. Seiner Darstellung zufolge war dies nicht nur eine Geschäftsmöglichkeit, sondern eine Reaktion auf ein unter Druck geratenes Finanzsystem. Die Krise im Bankensektor, faule Kredite und systemische Schwächen machten ein flexibleres und disziplinierteres Kapitalallokationsmodell erforderlich. Sein Fazit: Private Equity war erfolgreich, weil es eine strukturelle Lücke schloss.

Krise als Chance, Disziplin als Überleben

Ein zentrales Thema des Gesprächs war, wie Krisen die Märkte verändern. Anhand der Asienkrise, der globalen Finanzkrise, der Kreditverknappung und anderer Zyklen argumentierte der Redner, dass jeder Abschwung seinen eigenen Charakter habe, ein Prinzip aber immer wieder gelte: Krisen schaffen Chancen für diejenigen, die Disziplin und Geduld besitzen. Er beschrieb, wie viele große Private-Equity-Firmen in Asien um den Tiefpunkt des Zyklus 2008/2009 entstanden, als die Vermögenspreise niedrig waren und Kapital klug eingesetzt werden konnte.

Sein Rat war unmissverständlich. Anleger sollten niemals zu viel bezahlen, niemals davon ausgehen, dass ein Höchststand von Dauer ist, und niemals Optimismus die Disziplin verdrängen lassen. Seiner Ansicht nach sind die besten Private-Equity-Investoren nicht diejenigen, die in einem Boom am schnellsten handeln, sondern diejenigen, die bei ihren Einstiegsstrategien Disziplin bewahren, den gesamten Zyklus über geduldig bleiben und aussteigen, wenn die Bedingungen günstig sind. Für ihn hat sich diese Philosophie über Jahrzehnte und Marktphasen hinweg bewährt.

Die neue Georgaphy der Hauptstadt

Das Gespräch weitete sich anschließend auf die Gegenwart aus, die er als globalen Neustart von Handelsregeln, Zöllen, Allianzen und Kapitalströmen beschrieb. In diesem Umfeld warnte er davor, dass ein ausschließlich auf China ausgerichtetes Investitionsmandat für viele globale Anleger zunehmend zu eng gefasst und zu riskant sei. Kommanditisten, insbesondere im Westen, agieren nun vorsichtiger in Bezug auf ihr China-Engagement, während Fondsmanager unter Druck stehen, ihre Portfolios entsprechend anzupassen.

Seine Antwort lautete Anpassung. Anstatt alte Fondsstrukturen in eine neue Welt zu pressen, müssen Manager flexible Vehikel, separate Mandate und maßgeschneiderte Partnerschaften schaffen. Er betonte außerdem, wie wichtig es sei, das „China-Thema“ zu nutzen, ohne unbedingt direkt in China zu investieren. Das bedeutet, chinesische Unternehmen bei ihrer Expansion zu unterstützen, Ökosysteme in anderen Regionen aufzubauen und grenzüberschreitende Industrie- und Technologiepartnerschaften zu fördern.

Die neue Logik des ausgehenden Chinas

Eine der prägnantesten Erkenntnisse der Diskussion war, dass Kapital heutzutage oft zusammen mit Technologie, Produktion und lokalen Partnerschaften exportiert werden muss. Der Redner argumentierte, dass chinesische Unternehmen in Branchen wie Transformatoren, digitaler Infrastruktur und fortschrittlicher Fertigung im Ausland nur dann erfolgreich sein können, wenn sie sich lokal positionieren. In Märkten wie dem Nahen Osten, Europa oder Nordamerika können Unternehmen nicht einfach ein Produkt exportieren und Erfolg erwarten. Sie müssen lokale Lieferketten aufbauen, Partnerschaften mit lokalen Unternehmen eingehen und sich an die lokalen Gegebenheiten anpassen.

Dieser Punkt führte zu einer umfassenderen Reflexion über die Rolle von Private Equity selbst. In dieser neuen Phase geht es bei Private Equity nicht mehr nur um die reine Kapitalbeschaffung. Es geht um den Aufbau eines kompletten Ökosystems: Kapital, Zulieferer, Technologien, Kunden und Partner. Der Investor wird zum Katalysator, aber auch zum Brückenbauer.

Asien, der Golf-Kooperationsrat und die Zukunft des Partnerschaftskapitals

Der zweite Teil des Gesprächs konzentrierte sich auf die sich vertiefenden Beziehungen zwischen Asien und dem Golf. Der Redner beschrieb Kapitalzu- und -abflüsse als Teil einer umfassenderen Neuausrichtung des globalen Kapitals. Investoren aus der Golfregion wünschen sich Zugang zu erstklassigen asiatischen Managern und Technologien, während asiatische Unternehmen Kapital und Marktzugang in den Golfstaaten benötigen. Doch erneut wurde betont, dass Geld allein nicht ausreicht. Länder wie die des Golf-Kooperationsrats (GCC) streben Technologietransfer, die Ansiedlung lokaler Industrien und die Ausrichtung an nationalen Entwicklungsstrategien an.

Deshalb liegt die Zukunft seiner Ansicht nach in Partnerschaften statt in passivem Besitz. Kapital muss mit Erfahrung, Netzwerken und Umsetzungskompetenz einhergehen. In Asiens nächster Wachstumsphase werden diejenigen gewinnen, die internationales Kapital mit chinesischen oder asiatischen Talenten, Technologien und Fertigungskompetenz verbinden können.

Der abschließende Rat war persönlich und praxisnah: Beziehungen aufbauen, Partnerschaften pflegen und keine Angst vor Kurswechseln haben. Der Redner beschrieb seine eigene Karriere als eine Reihe von entscheidenden Schritten, die jeweils mit einem anderen historischen Moment verbunden waren. Seine abschließende Botschaft lautete, dass die nächste Generation anpassungsfähig und neugierig bleiben und ihrer Überzeugung statt der Routine folgen sollte. In einer Welt, in der Märkte, Geopolitik und Kapitalströme neu gestaltet werden, ist dies womöglich die nachhaltigste Strategie überhaupt.

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Über den Autor

Alisa, eine engagierte Journalistin bei der MPost, ist spezialisiert auf Krypto, KI, Investitionen und das weitreichende Gebiet von Web3. Mit einem scharfen Blick für neue Trends und Technologien liefert sie eine umfassende Berichterstattung, um die Leser über die sich ständig weiterentwickelnde Landschaft des digitalen Finanzwesens zu informieren und einzubeziehen.

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Alisa, eine engagierte Journalistin bei der MPost, ist spezialisiert auf Krypto, KI, Investitionen und das weitreichende Gebiet von Web3. Mit einem scharfen Blick für neue Trends und Technologien liefert sie eine umfassende Berichterstattung, um die Leser über die sich ständig weiterentwickelnde Landschaft des digitalen Finanzwesens zu informieren und einzubeziehen.

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