Galaxy Digital und Invesco erörtern die institutionelle Bereitschaft für digitale Vermögenswerte beim Fireside Chat von HSC Asset Management in Hongkong.
In Kürze
HSC Asset Management in Hongkong veranstaltete ein Kamingespräch mit Galaxy Digital und Invesco, in dem es darum ging, wie digitale Vermögenswerte institutionelle Standards erfüllen können, um Billionen-Dollar-Kapital anzuziehen.
Am 12. Februar HSC Asset Management Das Unternehmen veranstaltete sein jüngstes Event in Hongkong und brachte hochrangige Marktteilnehmer zusammen, um aktuelle Entwicklungen und neue Chancen im institutionellen Digital-Asset-Sektor zu erörtern.
Ein Höhepunkt der Agenda war ein Kamingespräch zum Thema „Was macht ein Vermögen für ein Billionen-Dollar-Kapital investierbar?“ mit Matthew Newton, Co-Leiter Vertrieb APAC bei Galaxy Digitalund Kathleen WrynnLeiter der Abteilung für digitale Assets bei Invesco.
Im Mittelpunkt der Diskussion standen die strukturellen Voraussetzungen für die Gewinnung von institutionellem Kapital in großem Umfang, darunter Verwahrungsinfrastruktur, Governance-Standards, Transparenz, Skalierbarkeit und regulatorische Klarheit – wichtige Voraussetzungen für die Ermöglichung von Billionen-Dollar-Allokationen.
Digitale Vermögenswerte und institutionelle Bereitschaft
Die Referenten eröffneten die Diskussion mit einem Blick auf die sich wandelnde Landschaft digitaler Vermögenswerte. Im Gespräch wurde betont, dass Kryptowährungen und tokenisierte Produkte institutionelle Standards erfüllen müssen, um für große Kapitalpools als investierbar zu gelten. Dazu gehören Skalierbarkeit, Liquidität, operative Einsatzbereitschaft, Governance und Beständigkeit über verschiedene Marktzyklen hinweg. Kathleen hob hervor, dass Faktoren wie Liquiditätsprofile, Häufigkeit von Drawdowns, Volatilität und der Zugang zu Derivaten entscheidend für die Beurteilung der Eignung dieser Vermögenswerte für die Portfolios großer Vermögensverwalter sind.
Im Gespräch wurde auch erörtert, wie die Blockchain-Technologie eine schnellere Abwicklung ermöglicht – von T+1 oder T+2 bis hin zu nahezu sofortigen Transaktionen – und tokenisierte Fiatwährungen und Fonds unterstützt, wodurch traditionelle Investitionsprozesse effizienter gestaltet werden. Diese Entwicklungen sind entscheidend, um digitale Vermögenswerte mit bestehenden institutionellen Rahmenbedingungen kompatibel zu machen und gleichzeitig die Einhaltung treuhänderischer und regulatorischer Verpflichtungen zu gewährleisten.
Strategische Relevanz und Innovation
Invescos Ansatz im Bereich digitaler Vermögenswerte geht über kurzfristige Renditen hinaus und konzentriert sich auf strukturelle Veränderungen im Asset Management. Kathleen erläuterte vier strategische Vorteile: neue wirtschaftliche Chancen, innovative Infrastruktur, Zugang zu jüngeren Anlegergruppen und die Entwicklung neuartiger Geschäftsmodelle. Blockchain ermöglicht programmierbare, transparente und effiziente Arbeitsabläufe und ebnet den Weg für tokenisierte Fonds, Staking-Mechanismen und Multi-Manager-Portfolios.
Die Diskussion verdeutlichte, dass die institutionelle Akzeptanz durch die Marktreife von Stablecoins, das Wachstum tokenisierter Fonds und die Verbesserung der Blockchain-Infrastruktur vorangetrieben wird. Regulatorische Klarheit, insbesondere in den USA und im asiatisch-pazifischen Raum wie Hongkong und Singapur, fördert die Akzeptanz zusätzlich. Kooperationen zwischen traditionellen Vermögensverwaltern und On-Chain-Anbietern beschleunigen die Markteinführung und erweitern das Produktangebot.
Risiko, Governance und Zukunftsaussichten
Die Referenten betonten die Bedeutung robuster Risikomanagement-Rahmenwerke bei der Bewertung digitaler Vermögenswerte. Neben traditionellen Kennzahlen wie Bewertung, Verlusthistorie und Liquidität spielen nun auch Transparenz, Interoperabilität und die Echtzeitüberwachung tokenisierter Portfolios eine wichtige Rolle. Kathleen hob hervor, wie wichtig interne Schulungen sind, um sicherzustellen, dass alle Teams – Investment, Compliance und Recht – die operativen und strategischen Auswirkungen von Blockchain-basierten Produkten verstehen.
Bei der Bewertung von Blockchains spielen Faktoren wie öffentliche vs. private Netzwerke, die Eignung für institutionelle Zwecke und die Anwendbarkeit auf spezifische Produkte eine Rolle. Ethereum und Solana werden hierbei als führende Beispiele genannt. Kathleen erläuterte die langfristigen Pläne und betonte, dass Invesco sich auf verantwortungsvolle Innovationen im Bereich digitaler Assets, ETFs und Private Markets konzentriert, um die Tokenisierung für skalierbare und kundenorientierte Lösungen zu nutzen. Die Diskussion schloss mit Optimismus hinsichtlich der fortgesetzten Zusammenarbeit zwischen digitalaffinen Unternehmen und traditionellen Vermögensverwaltern, um das volle Potenzial der Blockchain auszuschöpfen.
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Alisa, eine engagierte Journalistin bei der MPost, ist spezialisiert auf Krypto, KI, Investitionen und das weitreichende Gebiet von Web3. Mit einem scharfen Blick für neue Trends und Technologien liefert sie eine umfassende Berichterstattung, um die Leser über die sich ständig weiterentwickelnde Landschaft des digitalen Finanzwesens zu informieren und einzubeziehen.
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